Beiträge

Orbis Terrorum! – Ein Rückblick

Ein Rückblick auf die Aufführungen der Unterstufe im Februar 2018:

Orbis terrorum – momentmal, da stimmt doch was nicht! Hatten wir das in Latein nicht als „Orbis terrarum“ gelernt: „der Kreis der Länder“, also: „die Welt“?

In der Tat: Da stimmt was nicht! Die Welt sollte eigentlich kein „Kreis der Schrecken“ sein. Das denkt sich auch die zehnjährige Sophia, als sie beginnt, sich näher mit dem Thema Gerechtigkeit zu beschäftigen. Umso mehr ist sie fasziniert, als sie von dem antiken Philosophen Platon hört, der in Gedanken eine gerechte Stadt gründen will.

Das will Sophia auch. Und siehe da: Im Traum erscheint ihr Platon, und ihr Wunsch geht in Erfüllung.… – wirklich?

Zwar gründet Sophia im Traum eine Stadt, ja darf sogar – als sie nur zu schnell feststellt, dass eine Stadt schlecht allein existieren kann – noch einige Freunde mitbringen, die ebenfalls Städte gründen. Doch zeigt sich bald, dass diese Städte alles andere sind als gerecht. Denn dummerweise verhalten sich die Menschen in diesen Städten nicht anders als die Menschen in der wirklichen Welt: Die eine Stadt versucht mit überlegener Waffentechnik und perfider Kolonialpolitik die anderen Städte kleinzuhalten und auszubeuten; die anderen wehren sich mit Kriegen und Attentaten.

Was sollen sie nun tun, die jungen Städtegründer? Etwa einfach alle Städte wieder vernichten? … oder zumindest alle Menschen, die sich schuldig gemacht haben?

„Aber wir echten Menschen sind genauso wie die! Dann müssten wir alle auch … vernichtet werden“, gibt Sophia zu bedenken.

Gibt es überhaupt eine Lösung? … Sophia zumindest will ihre Menschen nicht aufgeben und unternimmt einen letzten Versuch ihnen den richtigen Weg zu weisen:

„Ihr Bürger dieser Welt, sucht die gerechte

Ordnung! Suchet nicht des Bruders Not

und fragt nicht, welchen Nutzen sie euch brächte.

Denn es brächte eurer Welt den Tod!

Gebt fairen Anteil euch untereinander!

Seht: Es trägt die Erde doch genug

der Güter, dass der eine nicht den andern

auszubeuten hat mit Macht und Trug.

Beginnt im Tausch einander fair zu geben

und empfanget fair dafür zurück!

Sorgt füreinander, und ihr werdet leben,

leben, reich in Frieden, voller Glück!“

 

Wie es ausgeht? … Im Stück gut. Und im richtigen Leben? Im richtigen Leben entscheiden wohl wir selbst, ob die Erde „Orbis terrorum“ oder „Orbis terrarum“ heißen soll.

Orbis terrorum

Bald ist es wieder soweit: die Unterstufentheater-AG zeigt ihr neues Stück „Orbis terrorum“.

Die Aufführungen finden jeweils im Musiksaal des Karls-Gymnasiums statt, und zwar am:

Donnerstag ,08.02., um 18:30 Uhr

Freitag, 09.02., um 15 Uhr (Aufführung für Grundschüler)

Donnerstag, 22.02., um ca. 18:45 Uhr (Aufführung beim Tag der offenen Tür)

Freitag, 32.02., um 18:30 Uhr

 

Worum geht’s? Hier  findet ihr den Flyer. Lest euch schon mal rein:

 

Eine gerechte Welt – wer wollte das nicht!

Doch schon die zehnjährige Schülerin Sophia, die für Reli genau über dieses Thema einen Aufsatz schreiben soll, muss feststellen, dass das gar nicht so einfach ist.

Denn was sie in der Welt um sich herum, im Fernsehen und in der Zeitung sieht, ist alles andere als gerecht.

Umso mehr ist sie von einer Idee fasziniert, die ihr im Lateinunterricht begegnet: Platon – so erzählt die Lehrerin – habe aufgeschrieben, wie sein Lehrer Sokrates in einem Gespräch mit seinen Freunden eine gerechte Stadt gegründet habe…

Eine gerechte Stadt – das will Sophia auch, und zwar am liebsten in echt! …

Und siehe da: In der Nacht erscheint Platon in ihrem Kinderzimmer und lässt für Sophia eine erste kleine Stadt entstehen.

So weit, so gut! Doch bald beginnen die Einwohner Forderungen zu stellen: Sie wollen weitere Einwohner, und sie wollen weitere Städte, mit denen sie Handel treiben können. … Die könnten ihre Freunde doch eigentlich gründen, denkt sich Sophia und schafft es sogar, ihre  Klassenkameraden Max, Manuel, Ben und Anna dazu zu überreden, nachts durchs Fenster in ihr Zimmer zu klettern, während sie ihre Eltern ablenkt.

Und obwohl die Kinder erst gar nicht glauben wollen, was Sophia ihnen da erzählt, ist – dank Platons erneutem Erscheinen – bald jedes von ihnen stolzer Gründer einer eigenen Stadt. Und deren Bürger können jetzt Handel treiben.

Das machen sie dann auch – doch leider anders als gedacht: Ausgerechnet Sophias Stadt verschafft sich durch den Kauf von „Feuerstaub“ einen solch großen militärischen Vorteil, dass sie fortan alle anderen Städte beherrschen und deren Bewohner vertreiben, versklaven oder ausplündern kann.

Mit Entsetzen sehen die 5 Kinder, wie ihre Welt, die doch eigentlich als gerechter Gegenentwurf zur Wirklichkeit gedacht war, immer mehr aus den Fugen gerät. Auch Apelle und „göttliche“ Gebote nützen nichts, sondern werden gar noch in ihr Gegenteil verkehrt.

Was tun? Die mühsam gegründeten Städte vernichten? Sophia unternimmt einen letzten verzweifelten Versuch, die Einwohner vor dieser Lösung zu retten: Sie will selbst in ihre Welt eintauchen und die Menschen persönlich zur Vernunft bringen. Sokrates warnt sie, denn er weiß: Sie wird ihr eigenes Leben dabei in Gefahr bringen! Doch er sieht auch, dass sie es versuchen muss…

Wird ihr Versuch gelingen? Wird sie heil zurückkehren? – und was ist eigentlich mit dem Aufsatz über Gerechtigkeit, den sie als Hausaufgabe schreiben sollte?

Nathan der Weise

„Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Muslim in Jerusalem …“ – auch heute noch würde man in einer Geschichte, die so beginnt, mit einigem Recht Spannung, Aggression, ja gar Gewalt erwarten.

Was aber, wenn die Fortsetzung lautete: …“und sie werden Freunde“? … Unrealistisch!

Und doch in Lessings Drama, das – im 18. Jahrhundert geschrieben – eine solche Konstellation in das Jerusalem der Kreuzfahrerzeit verlegt, wird ausgerechnet ein fanatischer christlicher Tempelritter vom muslimischen Sultan Saladin begnadigt, um nun, seines bisherigen Lebensinhaltes – des Kampfes gegen die Muslime – beraubt, ziellos umherirrend seinerseits kurzentschlossen das Judenmädchen Recha aus einem brennenden Haus zu retten. Rechas Vater aber ist der weise Jude Nathan, der mit seinem unbeirrbaren Glauben an Toleranz, Menschlichkeit und Vernunft die Fäden dieser verwickelten Geschichte entwirrt und dafür sorgt, dass am Ende alle erkennen, dass sie sogar mehr noch als Freunde sind.

„Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Muslim – und werden Freunde“ – auch heute noch eine unrealistische Geschichte! … Es ist an uns, sie zu einer alltäglichen zu machen.

 

Mit Freude kündigt die Theater-AG ihre Aufführungen an:

Freitag, 30.06.

Mittwoch, 05.07.

Freitag, 07.07.

jeweils um 19 Uhr im Musiksaal des Karls-Gymnasiums.

Seid alle herzlich willkommen!

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier

Das Unterstufentheater präsentiert: DIKTATOPOLIS

Stell dir vor, du wachst eines morgens auf und musst erfahren, dass du seit Jahren einen Chip im Gehirn trägst, der alle deine Gedanken überwacht … – und nicht nur du, sondern auch alle anderen Menschen in deinem Land – unvorstellbar?

Der 10-jährige Davide aus Dekadien erfährt genau dies von einem Jungen namens Skopo, der ihm auch zeigt, wie  er seinen Überwachungs-Chip austricksen und sich dann endlich wieder daran erinnern kann, wie das alles überhaupt geschehen konnte:

Da war dieser Anschlag auf den Flughafen von Equort, hinter dem man wieder einmal die sogenannten Delabristen, religiöse Fanatiker, vermuten musste, und da war Max Falkmann von der Partei für Recht und Ordnung, ein Politiker mit einer radikalen Forderung: Gehirnüberwachung für alle gefährlichen Personen. Ihm gelang es, die Massen zu begeistern.

Doch kaum war er gewählt, da riss er die Herrschaft an sich und ließ nicht nur einigen wenigen gefährlichen Personen, sondern allen Bürgern Überwachungs-Chips ins Gehirn einsetzen, die unerwünschte Gedanken  durch Stromschläge mit Kopfschmerzen bestraften.

Und so hatten sich alle Leute sehr schnell daran gewöhnt, nichts mehr zu denken, was Max Falkmann und seiner Partei missfallen könnte. Ja, niemand wagte es überhaupt mehr, eigene Gedanken zu haben – niemand bis auf Skopo, der dem Überwachungs-Chip entgangen war, indem er sich dumm gestellt hatte, und nun andere Kinder um sich sammelte, um ihnen das freie Denken zurückzugeben.

Doch wird es diesen Kindern auch gelingen, das Land von der Herrschaft des Diktators zu befreien?  …

… Wir werden sehn!

Unsere Aufführungen (im Musiksaal) sind am

  • Donnerstag, den 16. 2. 2017 um 18.30 Uhr
  • Freitag, den 17. 2. 2017 um 15.00 Uhr [⇒ Vorstellung für  Grundschulgruppen]
  • Donnerstag, den 23. 2. 2017 um ca. 18.45 Uhr [⇒ Kurzfassung beim Tag der offenen Tür]
  • Freitag, den 24. 2. 2017 um 18.30 Uhr

Die Stadt der Dichter

Das Unterstufentheater unter Leitung von Frau Gulden präsentiert

am Donnerstag, den 04.02. um 18:30 Uhr,

am Freitag, den 05.02. um 15 Uhr (für Grundschüler),

am Donnerstag, den 18.02. um ca. 18:45 Uhr (beim Tag der offenen Tür)

und am Freitag, den 19.02. um 18:30 Uhr

im Musiksaal des Karls-Gymnasium „Die Stadt der Dichter“

was man sich wohl darunter vorzustellen hat? … Das fragen sich Maria und ihr Bruder Marco auch, als sie zusammen mit Marias Freundin Silvia und ihrem kleinen Bruder Piccolio am Fluss ein bewusstloses Mädchen finden, das, – als es denn endlich zu sich kommt, – seltsam düstere Verse über drohende Katastrophen ausstößt und sich nach und nach zu erinnern meint, dass es Paisselas heiße und aus der Stadt der Dichter stamme.

Ist das Mädchen womöglich verrückt und phantasiert? Tatsächlich wird es von den Ärzten erstmal in die Psychiatrie eingewiesen.

Doch als dann wirklich die ersten Katastrophen eintreffen, beginnen zumindest die Kinder, Paisselas zu glauben und befreien sie kurzerhand aus der Klinik.

Mehr und mehr erinnert sie sich nun auch und nimmt die Kinder mit auf eine Reise in die Stadt der Dichter – einen wahrhaft magischen Ort. Denn die Dichter, die dort leben, – genährt aus der Quelle des Lichts, – sind freundliche Wesen, die den Auftrag haben, die Menschen auf ihrem Weg zu mehr Weisheit und Menschlichkeit zu begleiten. Dazu werden alljährlich von den jungen Dichtern, die das 13. Lebensjahr vollendet haben, die weisesten zu den Menschen gesandt, um dort ein Jahr ihres Lebens zu verbringen, was bei den Menschen einer ganzen Lebenszeit entspricht…

Doch in diesem Jahr, so berichtet es Paisselas den erstaunten Kindern, ist von den 10 ausgesandten Dichtern nur einer zurückgekehrt, alle anderen sind durch die Bosheit der Menschen gestorben oder in Gefangenschaft geraten. Deshalb haben die Priester aus der Stadt der Dichter beschlossen, in diesem Jahr keine Dichter mehr zu den Menschen zu senden.

Paisselas aber hat sich heimlich doch zu den Menschen geschlichen, um ihnen zu helfen.

Wird es ihr vielleicht mit Hilfe ihrer vier neuen Freunde gelingen, die Welt der Menschen zu retten oder wird auch sie deren Gier und Bosheit zum Opfer fallen? – Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

Unterstufen-Theater

Die Stadt der Dichter

Die Stadt der Dichter – was man sich wohl darunter vorzustellen hat? … Das fragen sich Maria und ihr Bruder Marco auch, als sie zusammen mit Marias Freundin Silvia und ihrem kleinen Bruder Piccolio am Fluss ein bewusstloses Mädchen finden, das, – als es denn endlich zu sich kommt, – seltsam düstere Verse über drohende Katastrophen ausstößt und sich nach und nach zu erinnern meint, dass es Paisselas heiße und aus der Stadt der Dichter stamme.

Ist das Mädchen womöglich verrückt und phantasiert? Tatsächlich wird es von den Ärzten erstmal in die Psychiatrie eingewiesen.

Doch als dann wirklich die ersten Katastrophen eintreffen, beginnen zumindest die Kinder, Paisselas zu glauben und befreien sie kurzerhand aus der Klinik.

Mehr und mehr erinnert sie sich nun auch und nimmt die Kinder mit auf eine Reise in die Stadt der Dichter – einen wahrhaft magischen Ort. Denn die Dichter, die dort leben, – genährt aus der Quelle des Lichts, – sind freundliche Wesen, die den Auftrag haben, die Menschen auf ihrem Weg zu mehr Weisheit und Menschlichkeit zu begleiten. Dazu werden alljährlich von den jungen Dichtern, die das 13. Lebensjahr vollendet haben, die weisesten zu den Menschen gesandt, um dort ein Jahr ihres Lebens zu verbringen, was bei den Menschen einer ganzen Lebenszeit entspricht…

Doch in diesem Jahr, so berichtet es Paisselas den erstaunten Kindern, ist von den 10 ausgesandten Dichtern nur einer zurückgekehrt, alle anderen sind durch die Bosheit der Menschen gestorben oder in Gefangenschaft geraten. Deshalb haben die Priester aus der Stadt der Dichter beschlossen, in diesem Jahr keine Dichter mehr zu den Menschen zu senden.

Paisselas aber hat sich heimlich doch zu den Menschen geschlichen, um ihnen zu helfen.

Wird es ihr vielleicht mit Hilfe ihrer vier neuen Freunde gelingen, die Welt der Menschen zu retten oder wird auch sie deren Gier und Bosheit zum Opfer fallen? – Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

Die Vorführungen finden statt am

Donnerstag (04.02.2016) um 18:30 Uhr, am Freitag (05.02.2016) um 15 Uhr (= Vorstellung für Grundschüler), am Donnerstag (18.02.2016) um ca. 18:45 Uhr (beim Tag der offenen Tür) und am Freitag (19.02.2016) um 18:30 Uhr

jeweils im Musiksaal des Karls-Gymnasiums im 3. Stock. Der Eintritt ist frei.

Vorschau: Die Himmelsscheibe von Nebra

Felix, Sophia, Gianna und Viktor sind entsetzt: Ihr Lehrer ist ein Verbrecher:

Bei einem Ausflug ins bronzezeitliche Museum beobachten sie ihn dabei, wie er von der Museumsangestellten, die ihre Klasse eben noch durch die Ausstellung geführt hat, heimlich illegale Fundstücke kaufen will… – keine Frage, das muss verhindert werden!

Schnell schaffen es die Kinder, die Erwachsenen auszutricksen und das wertvollste Stück, eine Bronzescheibe mit eigenartigen Himmelsdarstellungen, an sich zu bringen.

Doch damit geht der Ärger erst los: Eine unvorsichtige Bewegung und plötzlich landen die vier Kinder in der Bronzezeit, wo es auch nicht weniger gefährlich zugeht: Zunächst finden sie bei Jeraia Unterschlupf, einem einfachen Mädchen aus dem Volk, doch als deren zahmer Bär in eine religiöse Zeremonie hereinplatz, soll sie zur Sühne getötet werden.

Zum Glück wird sie in letzter Sekunde als die wahre Tochter des Königs und zukünftige Hüterin der bronzenen Scheibe erkannt.

Doch nun beginnt sie sich zu verändern, übernimmt die unmenschlichen Meinungen der herrschenden Schicht und trifft selbst grausame Entscheidungen.

Die Folgen lassen nicht lange auf sich warten: Der bisher unerbittlich unterdrückte Nachbarstamm greift die verhassten Herrscher an und Jeraia gerät in Gefangenschaft: Wieder ist ihr Leben in Gefahr…

Wird sie ihre Fehler einsehen? Wird es Felix, Sophia, Gianna und Viktor gelingen, sie zu retten und werden sie es dann auch noch schaffen, in ihre eigene Zeit zurückzukehren und die kriminellen Machenschaften ihres Lehrers aufzudecken …. Wir werden sehn!

Aufführungen

  • Donnerstag, den 12. Februar 2015 um 18.30 Uhr
  • Freitag,  den 13. Februar 2015 um 15 Uhr (für Schulklassen)
  • Donnerstag,  den 26. Februar 2015 ca. 18.45 Uhr (Kurzfassung beim Tag der Offenen Tür)
  • Freitag,  den 27. Februar 2015 um 18.30 Uhr

Raumschiff Terra I

Schon mal darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn ein Meteorit aus dem All auf die Erde trifft? – nein? Na zum Glück hat sich jemand anderes Gedanken darüber gemacht: Der Geheimdienst natürlich – wer sonst?
Und als die Katastrophe dann tatsächlich bevorsteht, ist alles bereit: Ein Raumschiff, eine einsatzfähige Mannschaft, Proviant für eine zehnjährige Evakuierung und eine Liste mit 48 Kindern, die als Repräsentanten aller menschlichen Fähigkeiten, Zivilisationen und Religionen gerettet werden sollen.

Auch Leonard ist mit an Bord, ein cooler Tüftler, der – um ehrlich zu sein – in der Schule leider ein ziemlicher Versager ist. Deshalb stand er natürlich auch nicht auf der Liste, aber sein Freund Philepo, der als Dichtergenie für die Evakuierung vorgesehen war, hat mit ihm den Platz getauscht, weil er hofft, dass Leonard den Meteoriten vom Raumschiff aus vielleicht doch noch aus der Bahn schießen kann. Tatsächlich hat Leonard auch bald einen Plan, und Prudentiana, seine Klassenkameradin, ist bereit, ihm zu helfen. Doch dann tritt eine völlig unvorhergesehene Wendung ein: Überrascht müssen Mannschaft und Kinder erkennen, dass Außerirdische den Meteoriten absichtlich in Richtung Erde gelenkt und jetzt auch noch das Raumschiff übernommen haben.

Wenn es für die Kinder überhaupt noch Hoffnung gibt, dann vielleicht durch Ainex, die Tochter des außerirdischen Kommandanten. Wird es den Kindern mit ihrer Hilfe gelingen, sich zu retten? Werden sie es vielleicht sogar schaffen, den Rest der Menschheit vor der schlimmsten Katastrophe aller Zeiten zu bewahren? Und was kann der Rat ihres alten, antikenbegeisterten Lehrers Memnemo ihnen nützen, aus den Abenteuern des Odysseus zu lernen? …. Wir werden sehn!

Aufführungen
Donnerstag, 13. Februar 2014
Freitag, 14. Februar 2014
Donnerstag, 20. Februar 2014
Freitag, 21. Februar 2014

Die Traumkinder

Es sind düstere Zeiten: Gequält von schrecklichen Albträumen nehmen die Erwachsenen ihre Zuflucht zu Tabletten, die Kinder werden in Heimen untergebracht. Und das Schlimmste: Keiner kennt den Grund der rätselhaften Plage, die nun schon mehrere Jahre anhält.

Somnio, ein etwa 12-jähriger Junge, ist eines der wenigen Kinder, die bisher noch nie Träume hatten und auf die alle Wissenschaftler deshalb große Hoffnungen bei der Erforschung des unerklärlichen Phänomens setzen.

Doch plötzlich wird auch er von schrecklichen Träumen heimgesucht: Schwarze Gestalten umringen ihn wieder und wieder, packen ihn, stoßen ihn zu Boden, töten ihn…

Nun bekommt auch Somnio Beruhigungsspritzen, doch dadurch geschehen nur noch mehr absonderliche Dinge: Plötzlich steht eine Schar heller, bunter Wesen an seinem Bett. Sie behaupten, Träume zu sein und bitten den Jungen mit ihnen zu gehen – er sei in größter Gefahr. Denn auch er, Somnio, sei in Wahrheit ein Traum, sei nur als Kind vor Oscurio und seinen Helfern, den finsteren Träumen, in der Menschenwelt versteckt worden. Doch jetzt müsse er zurückkehren und die Welt der Träume retten… Somnio zögert. Soll er wirklich mit den Fremden gehen? Kann er ihnen vertrauen? Und wie soll ausgerechnet er, ein kleiner Junge, die Welt der Träume – und damit auch die Welt der Menschen – retten?

Schneewittchen und der Zaunpfahl

Alles beginnt ganz harmlos: Wie jedes Jahr haben sich zu Beginn des Schuljahres die Teilnehmer der Theater-AG im Musiksaal versammelt – neugierig zu erfahren, welches Stück die Lehrer, die die Theater-AG leiten, diesmal herausgesucht haben. Die Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen, als diese bekanntgeben, dass die Wahl – wieder einmal – auf ein Märchen gefallen ist: Schneewittchen!

Nur Marek mault nicht lange herum, sondern bewirbt sich sofort auf die Rolle des Prinzen. Und da Marek ohne jeden Zweifel der begabteste und eifrigste Schauspieler ist, den diese Theater-AG je gesehen hat, stehen seine Chancen eigentlich nicht schlecht – eigentlich! Denn Marek ist nicht nur der begabteste Schauspieler, er ist auch mit Abstand die größte Nervensäge. Kaum hat er erfahren, dass er seine Traumrolle bekommen soll, ist er so aus dem Häuschen, dass er sich einfach nicht mehr beherrschen kann: Ständig kommentiert er die Proben, quatscht dazwischen und zieht seine Show ab, bis einer der Lehrerinnen der Kragen platzt: „Marek, du bist nicht mehr der Prinz, du kannst von mir aus den Zaunpfahl spielen!“ So lautet ihre Ansage.

Den Zaunpfahl!!! – eine spontan erfundene Rolle ohne jeden Text und zugleich, so die Lehrer, Mareks letzte Chance, zu beweisen, dass er nächstes Jahr wieder eine größere Rolle verdient hat. Die Rolle des Prinzen dagegen bekommt der kleine Tom, der entsetzlich lispelt und sich mit Händen und Füßen wehrt, Schneewittchen etwa in echt küssen zu müssen…

Marek ist am Boden zerstört: Sein Traum von der Hauptrolle geplatzt … und wie steht er jetzt vor seinen Mitschülern da? Und wie soll er das bloß seinem Vater beibringen? Doch was bleibt ihm übrig?

Die Stunde der Aufführung rückt näher und Marek bereitet sich schweren Herzens auf seinen gar nicht mehr so großen Auftritt vor.

Doch dann geschieht mitten in der Aufführung etwas vollkommen Unerwartetes, ein Ereignis, das nicht nur die Schauspieler, sondern auch das gesamte Publikum in Gefahr bringt und unerbittlich auf eine Katastrophe zusteuert, wäre da nicht …. ja, wäre da nicht Marek. Jetzt schlägt seine große Stunde und er kann endlich unter Beweis stellen, was er drauf hat. Wird es ihm gelingen, sich selbst, die Schauspieler und das Publikum zu retten? Nun, Sie werden es erfahren – vorausgesetzt, Sie wagen es zu kommen …